Pro-Tipp fürs Leben

Die neue Lebensweisheit meiner Mitbewohnerin.
Prof. Smilla Ebeling
Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten
Mittwoch, 09. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079
Unserem Anliegen, die Anwendung ‘queerer’ Ansätze auf neue Bereiche zu erproben, leistet Smilla Ebeling aus Oldenburg einen wichtigen Beitrag, unsere – der Anhäufung von Interessanz verpflichteten – Reihe um eine möglicherweise zentrale Kategorie zu erweitern:
Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston & Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.
Frank Apunkt Schneider ist Germanist und Mitglied der Wiener KünstlerInnengruppe monochrom. Er lebt als unfreier Autor (u.a. testcard, Skug, Intro, Jungle World), unfreier Künstler und Hausmann in Bamberg. Im Ventil-Verlag erschien 2007 sein erstes Buch mit dem Titel „Als die Welt noch unterging – Punk und Wave im deutschsprachigen Raum von 1978 bis 1985“. In […]
The Internet provides our communities with a medium to access services, find jobs, connect to friends, make inexpensive international phone calls to family members, and to advocate for social change. Many of the most valuable things we do online are noncommercial; they exist because the Internet is the first mass media system with no gatekeepers to dole out privilege to the highest bidder. That freedom and openness is what makes the Internet different from broadcasting and cable. We can’t allow Comcast, AT&T, Verizon and other broadband providers to deliver substandard Internet service to our communities.
Spannend: Netzpolitische Kommentare werden ja meistens aus einer scheinbar neutralen, universellen Perspektive verfasst, die wenig situiert ist. Im Gegensatz dazu diskutieren Malkia Cyril, Chris Rabb und Joseph Torres das wichtige Theme der Netzneutralität in ihrem Artikel The Internet Must Not Become a Segregated Online Community aus einer dezidiert verorteten Perspektive (via feministing).
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Prof. Eva Hayward
Cut Sex Animal – The Social Aesthetic of Trans
Freitag, 4.12.2009, 12 Uhr (c.t.) an der Universität Hamburg
Fachbereich Soziologie, Allende-Platz 1, Raum 245
Außer der Reihe möchten wir Euch zu einem Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “Cut Sex Animal – The Social Aesthetic of Trans” einladen, den wir in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Frauenstudien/Frauenforschung ermöglicht haben und der am morgigen Freitag, dem 4. Dezember 2009 stattfindet. Prof. Eva Hayward ist zurzeit Guest Researcher am Center for Gender Research an der Uppsala University in Schweden und Assistant Professor am Department of Cinematic Arts des Interdisciplinary Film and Digital Media Program der University of New Mexico.
Im Vortrag (in englischer Sprache) geht es um den Schnitt am transsexuellen Körper als eine materialisation des Selbst, um die Probleme der Kategorie “menschlich”, um “ambiguously specied/sexed bodies”, und um die tierisch-menschliche Vermischung von Buffalo Bills Haut. In ihrem Vortrag überschreitet Eva Hayward Grenzen von Kunst und Wissenschaft sowie von Intimität, Transsexualität und Animalität.
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Am 30. November 2009 fand eine Veranstalung der Redaktion Bahamas mit dem Titel „Als wir uns einmal zu Israel verhalten wollten… … und unversehens unsere alte Liebe zu „linken Zusammenhängen“ wiederentdeckten“ statt. Nach […]
Dieser Text ist erschienen in [sic!] Forum für feministische Gangarten Nr. 64, S. 32-33 unter dem Titel “Gibt es eine queere Ökonomiekritik?”
Seit geraumer Zeit finden vielfältige queer-theoretische Auseinandersetzungen mit Kapitalismus und Neoliberalismus statt, die nach den Zusammenhängen von Heteronormativität und sexuellen Politiken mit ökonomischen Verhältnissen und Arbeit fragen. Für eine queere Ökonomiekritik stellt sich immer […]
Der Sohn einer Freundin kam neulich mit einem Englischtest zurück, in dem er statt “sorry” und “thanks” die Kürzel “sry” und “thx” geschrieben hatte. Das passiert halt, wenn sich Jugendliche einen relevanten Teil ihrer angewandten Englischskills beim online Spielen aneignen.
Veranstaltung im ehemaligen Klapperfeld
Klapperfeldstrasse 5, Frankfurt
Donnerstag 10.12.2009 um 20 Uhr
Wir haben Phumzile S. Mtetwa (Executive Director) vom The Lesbian and Gay Equality Project aus Johannesburg eingeladen. Sie wird über die Situation von schwarzen LGBTI Leuten im heutigen Südafrika sprechen.
Dabei wird ihr besonderer Fokus auf den Veränderungen für LGBTI Menschen im Transformationsprozess vom Apartheidregime zur Demokratie sowie auf den sogenannten Hate Crimes (Verbrechen an LGBTI People aufgrund ihrer sexuellen Orientierung) liegen.
Veranstaltung für alle Geschlechter offen, der Vortrag wird auf Englisch sein, die Diskussion deutsch-englisch. Übersetzung bei Bedarf.
Veranstalterinnen: Faites votre jeu und AFLR, Autonomes FrauenLesben
Referat und Autonomes AuslänerInnen Referat, Uni Frankfurt